Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

    Benjamin Seidel – Lichtbogen, Mühlenstr. 3, 49843 Halle (nachfolgend „Anbieter“)

    Das Wichtigste in Kürze

    Zur schnellen Orientierung. Verbindlich ist der nachfolgende Volltext.

    Leistung:Individuell gestaltete Website auf der Plattform HighLevel, inkl. Hosting und technischer Betreuung. Optional Google-Unternehmensprofil und Bewertungsmanagement. Inhalte pflegen Sie selbst.
    Preis:Einmalige Einrichtungsgebühr plus laufende Monatsgebühr. Die konkreten Beträge ergeben sich aus dem Checkout und dem dortigen Angebot, jeweils zzgl. USt. Erhöhungen der Monatsgebühr max. 10 % mit einem Monat Vorankündigung und Sonderkündigungsrecht.
    Laufzeit:Keine Mindestlaufzeit. Monatlich kündbar mit einem Monat Frist zum Monatsende, per E-Mail.
    Cookie-Banner:Richten wir bei Auslieferung technisch korrekt ein. Bauen Sie später selbst Tracking oder Drittdienste ein, melden Sie das bitte vorab — sonst entfällt die Zusage für diese Teile. Impressum und Datenschutzerklärung verantworten Sie.
    Inhalte:Frei und jederzeit änderbar, Verantwortung liegt bei Ihnen.
    Vertragsende:Sie erhalten Inhalte und Quelldateien kostenlos, mit dauerhaftem Nutzungsrecht. Die Dateien liegen im Plattformformat vor und laufen nicht ohne Weiteres anderswo. Website bleibt noch 30 Tage bestehen. Domain und Google-Profil bleiben Ihre.
    Keine Zusagen zu:Google-Platzierung, Anzahl Anfragen oder Bewertungen, umfassender Abmahnsicherheit, ununterbrochener Erreichbarkeit.
    Nur B2B:Wir arbeiten ausschließlich mit Unternehmern, ein Widerrufsrecht besteht daher nicht.

    § 1 Geltungsbereich

    (1) Diese AGB gelten für alle Verträge zwischen dem Anbieter und seinen Kunden über die Erstellung und den Betrieb von Websites sowie damit zusammenhängende Leistungen (insbesondere Google-Sichtbarkeits- und Bewertungsmanagement).

    (2) Der Anbieter erbringt seine Leistungen ausschließlich gegenüber Unternehmern im Sinne von § 14 BGB, juristischen Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtlichen Sondervermögen. Verbraucher im Sinne von § 13 BGB sind nicht Adressaten dieses Angebots; verbraucherschützende Vorschriften, insbesondere ein Widerrufsrecht, finden daher keine Anwendung.

    (3) Abweichende oder entgegenstehende Bedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.

    § 2 Leistungen und Pakete

    (1) Der Anbieter erbringt seine Leistungen in Form von Paketen. Der konkrete Leistungsumfang und die Vergütung ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot bzw. der Auftragsbestätigung.

    (2) Paket „Website“: Der Anbieter erstellt für den Kunden eine individuell gestaltete Website und stellt diese auf der Plattform LeadConnector bereit und betreibt sie dort (Hosting). Die Website wird mobil optimiert ausgeliefert und für Suchmaschinen auffindbar gemacht. Das Einwilligungsmanagement (Cookie-Consent) erfolgt über das Tool CCM19. Eine laufende inhaltliche Pflege durch den Anbieter ist nicht geschuldet; der Kunde pflegt Inhalte selbst (§ 6). Der Anbieter steht für technische sowie auf Anforderung erforderliche Anpassungen zur Verfügung.

    (3) Paket „Google-Sichtbarkeit“ (optional, zusätzlich oder als spätere Zubuchung): Einrichtung und Optimierung des Google-Unternehmensprofils des Kunden sowie laufendes Bewertungs- und Sichtbarkeitsmanagement nach Maßgabe von § 11.

    (4) Soweit nicht ausdrücklich vereinbart, schuldet der Anbieter keine bestimmte Platzierung in Suchmaschinen oder Kartendiensten, keine bestimmte Anzahl an Anfragen oder Bewertungen, keinen bestimmten geschäftlichen Erfolg und keine Erstellung oder Pflege der rechtlichen Texte des Kunden (z. B. Impressum, Datenschutzerklärung). Eine Zusicherung vollständiger Rechts- oder Abmahnsicherheit erfolgt nicht.

    § 3 Vertragsschluss

    (1) Der Vertrag kommt zustande, wenn der Kunde das Angebot des Anbieters annimmt. Die Annahme erfolgt regelmäßig durch Zahlung über den vom Anbieter bereitgestellten Zahlungslink (FunnelPay/Stripe) einschließlich der dort abgegebenen Bestätigung dieser AGB, der Datenschutzerklärung und des Auftragsverarbeitungsvertrags.

    (2) Die Abwicklung der Zahlung und die Rechnungsstellung erfolgen über den Zahlungsdienstleister FunnelPay (Patrick Mentler, Bönen).

    § 4 Bereitstellung

    (1) Die fertiggestellte Website wird dem Kunden vor Vertragsschluss als Vorschau zugänglich gemacht. Nach Zahlungseingang schaltet der Anbieter sie in der Regel innerhalb von drei Werktagen unter der Domain des Kunden live.

    (2) Voraussetzung ist, dass der Kunde die erforderlichen Zugänge und Freigaben erteilt und die Anpassung der DNS-Einträge nach § 5 Abs. 1 veranlasst. Verzögerungen, die auf die Mitwirkung des Kunden, seinen Domain-Registrar oder die Laufzeit der DNS-Verbreitung zurückgehen, hat der Anbieter nicht zu vertreten.

    (3) Geringfügige Abweichungen sind möglich und begründen keinen Mangel.

    § 5 Mitwirkungspflichten des Kunden

    (1) Der Kunde stellt dem Anbieter rechtzeitig die für die Leistungserbringung erforderlichen Inhalte, Materialien und Informationen zur Verfügung (z. B. Texte, Bilder, Logos, Firmendaten) und sorgt für die erforderliche Anpassung der DNS-Einträge bei seinem Domain-Registrar.

    (2) Der Kunde versichert, dass er an den überlassenen Inhalten über die erforderlichen Rechte verfügt und diese nicht gegen Rechte Dritter oder gesetzliche Vorschriften verstoßen.

    (3) Kommt der Kunde seinen Mitwirkungspflichten nicht nach, verlängern sich hiervon abhängige Fristen angemessen.

    § 6 Selbstpflege und Änderungen durch den Kunden

    (1) Der Kunde kann die Inhalte seiner Website (Texte, Bilder, Sektionen) jederzeit selbst bearbeiten. Solche rein inhaltlichen Änderungen sind frei und nicht anzeigepflichtig.

    (2) Bindet der Kunde technische Drittdienste ein oder verändert er technische Funktionen – insbesondere Tracker, Pixel, Heatmaps, Analyse- oder Marketing-Skripte oder eingebettete Dienste Dritter (z. B. Karten, soziale Netzwerke, Videos) –, ist er verpflichtet, dies dem Anbieter vorab anzuzeigen, da die Einwilligungskonfiguration (Cookie-Consent über CCM19) entsprechend angepasst werden muss.

    (3) Für Änderungen, die der Kunde selbst vornimmt, sowie für deren rechtliche Zulässigkeit ist der Kunde verantwortlich. Die Gewährleistung des Anbieters bezieht sich auf den Auslieferungszustand und das vom Anbieter gelieferte Fundament, nicht auf kundenseitige Modifikationen (§ 14).

    § 7 Vergütung und Zahlung

    (1) Die Vergütung ergibt sich aus dem Angebot. Sie setzt sich aus einer einmaligen Einrichtungsgebühr (Setup), fällig bei Beauftragung, sowie einer laufenden monatlichen Vergütung zusammen. Die laufende Vergütung ist im Voraus für den jeweiligen Abrechnungszeitraum fällig.

    (2) Alle Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer.

    (3) Die Zahlung erfolgt über den vom Anbieter bereitgestellten Zahlungslink. Die Rechnungsstellung erfolgt über FunnelPay.

    (4) Gerät der Kunde mit der Zahlung in Verzug, ist der Anbieter berechtigt, die Leistung nach vorheriger Ankündigung auszusetzen, bis der offene Betrag ausgeglichen ist. Weitergehende gesetzliche Rechte bleiben unberührt.

    (5) Eine Anpassung der laufenden Vergütung ist mit einer Ankündigungsfrist von einem Monat zum Beginn eines neuen Abrechnungszeitraums zulässig; die Erhöhung darf je Anpassung 10 % der bisherigen Vergütung nicht übersteigen. Dem Kunden steht im Fall einer Erhöhung ein Sonderkündigungsrecht zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Anpassung zu.

    § 8 Laufzeit und Kündigung

    (1) Es besteht keine Mindestlaufzeit. Bei monatlicher Zahlweise kann der Vertrag von beiden Parteien mit einer Frist von einem Monat zum Ende eines Kalendermonats gekündigt werden (Beispiel: Zugang der Kündigung am 15. Juni – Vertragsende am 31. Juli).

    (2) Bei jährlicher Zahlweise beträgt die Vertragslaufzeit zwölf Monate. Der Vertrag verlängert sich automatisch um jeweils weitere zwölf Monate, sofern er nicht mit einer Frist von einem Monat zum Ende der jeweiligen Laufzeit gekündigt wird.

    (3) Die einmalige Einrichtungsgebühr wird im Fall einer Kündigung nicht anteilig erstattet.

    (4) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt für beide Parteien unberührt.

    (5) Kündigungen bedürfen der Textform (z. B. E-Mail).

    § 9 Verantwortlichkeit für Inhalte

    (1) Für die auf der Website sowie im Google-Unternehmensprofil veröffentlichten Inhalte und für die Einhaltung der den Kunden treffenden gesetzlichen Pflichten (insbesondere Impressum, Datenschutzerklärung, Cookie-Einwilligung, wettbewerbsrechtliche Vorgaben) ist der Kunde selbst verantwortlich. Der Anbieter liefert die technische Grundlage und erbringt keine Rechtsberatung.

    (2) Der Kunde stellt den Anbieter von Ansprüchen Dritter frei, die auf rechtswidrige vom Kunden bereitgestellte oder freigegebene Inhalte zurückzuführen sind.

    § 10 Datenschutz

    Soweit der Anbieter im Rahmen des Vertrags personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet (z. B. über Kontaktformulare, Terminbuchung, CRM-Funktionen oder das Bewertungsmanagement), schließen die Parteien einen gesonderten Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO. Der Kunde bleibt insoweit Verantwortlicher im Sinne der DSGVO.

    § 11 Bewertungs- und Sichtbarkeitsmanagement (Paket „Google-Sichtbarkeit“)

    (1) Im Rahmen dieses Pakets richtet der Anbieter das Google-Unternehmensprofil des Kunden ein bzw. optimiert es und unterstützt laufend beim Aufbau und der Pflege von Bewertungen. Hierzu zählen insbesondere die Bereitstellung kundeninitiierter Bewertungslinks/QR-Codes, KI-gestützte Antwortvorschläge, monatliche Beiträge, Monitoring sowie ein Monatsreport.

    (2) Bewertungen werden ausschließlich auf freiwilliger, durch den Endkunden initiierter Basis eingeholt. Eine Vergütung, Belohnung oder sonstige Anreizsetzung für Bewertungen sowie das gezielte Herausfiltern oder Unterdrücken negativer Bewertungen finden nicht statt. Der Kunde verpflichtet sich, das System nicht zu wettbewerbswidrigen Zwecken einzusetzen.

    (3) Von der KI erstellte Antwortvorschläge werden erst nach Freigabe durch den Kunden veröffentlicht. Für veröffentlichte Antworten und Inhalte des Unternehmensprofils ist der Kunde verantwortlich.

    (4) Der Anbieter überwacht eingehende Bewertungen und reagiert auf unzulässige oder offensichtlich gefälschte Bewertungen, etwa durch Meldung an Google. Ein bestimmter Erfolg – insbesondere die Entfernung einer Bewertung – kann nicht zugesichert werden, da die Entscheidung hierüber bei Google liegt.

    § 12 Nutzungsrechte und Vertragsende

    (1) Für die Dauer des Vertrags räumt der Anbieter dem Kunden das Recht ein, die erstellte Website zu nutzen.

    (2) Der Kunde erhält bei Vertragsende auf Anforderung die Inhalte seiner Website (insbesondere Texte und Bilder) sowie die zugrunde liegenden Quelldateien. Der Anbieter stellt diese einmalig und ohne gesonderte Vergütung zur Verfügung.

    (3) Die Website wird mit den Werkzeugen der Plattform LeadConnector erstellt; die Quelldateien liegen daher in dem plattformeigenen Format vor, in dem sie dort erzeugt werden, und werden in genau diesem Format herausgegeben. Eine Umwandlung in ein bestimmtes anderes Format oder in eine in anderen Systemen unmittelbar lauffähige Fassung ist damit nicht verbunden und wird nicht zugesichert, da die Plattform eine solche Ausgabe derzeit nicht vorsieht. Die Weiterverwendung der Dateien in einer anderen Umgebung obliegt dem Kunden.

    (4) Der Anbieter wird einen Wechsel des Kunden zu einem anderen Anbieter im Rahmen des Zumutbaren unterstützen und nicht behindern.

    (5) Das Google-Unternehmensprofil ist und bleibt das Profil des Kunden. Bei Vertragsende entzieht der Anbieter sich lediglich der Verwaltungsrechte; das Profil selbst verbleibt beim Kunden.

    (6) Mit Beendigung des Vertrags endet das Nutzungsrecht an der Website; der Anbieter ist berechtigt, die Website auf der Plattform nach Ablauf einer angemessenen Frist zu deaktivieren und zu löschen. Für die rechtzeitige Sicherung seiner Daten ist der Kunde verantwortlich.

    § 13 Verfügbarkeit

    Der Betrieb der Website erfolgt über die Plattform LeadConnector. Der Anbieter schuldet keine ununterbrochene Verfügbarkeit. Insbesondere Wartungsarbeiten, Störungen der Plattform oder von Drittdiensten (z. B. Google) sowie höhere Gewalt können zu vorübergehenden Einschränkungen führen, die der Anbieter nicht zu vertreten hat.

    § 14 Gewährleistung

    Es gelten die gesetzlichen Vorschriften. Die Gewährleistung bezieht sich auf den Auslieferungszustand der Leistung sowie auf das vom Anbieter gelieferte Fundament, nicht auf nachträgliche Änderungen oder Einbindungen durch den Kunden (§ 6). Mängel sind dem Anbieter in Textform anzuzeigen; der Anbieter ist zunächst zur Nacherfüllung berechtigt.

    § 15 Haftung

    (1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen.

    (2) Bei der leicht fahrlässigen Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Pflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertraut – Kardinalpflicht) ist die Haftung auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt, höchstens jedoch auf 5.000 EUR je Schadensfall.

    (3) Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen.

    (4) Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht, soweit der Anbieter einen Mangel arglistig verschwiegen oder eine Garantie übernommen hat, sowie für Ansprüche nach dem Produkthaftungsgesetz.

    § 16 Schlussbestimmungen

    (1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

    (2) Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag ist der Sitz des Anbieters, sofern der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist (§ 38 ZPO).

    (3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

    (4) Änderungen dieser AGB wird der Anbieter dem Kunden in Textform mitteilen. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb von sechs Wochen nach Zugang der Mitteilung, gelten die geänderten Bedingungen als angenommen; hierauf wird der Anbieter in der Mitteilung gesondert hinweisen.

    Stand: August 2026